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» 21.08.2011 11:39: Meine gewagte These

Die Aktienmärkte sind weltweit auf Talfahrt und die Schuldenkrise ist trotz so mancher Politischer Maßnahmen bei weitem nicht ausgestanden. Wie sollen in so einem Umfeld die Märkte steigen? Sicherlich sind viele Fonds und Hedge-Fonds von diesem Crashartigen Einbruch der letzten Wochen überrascht worden und müssen sich erst neu ausrichten und zwar wie es aussieht in Richtung Rezession. Diese will die US-Regierung und auch die Fed wiederum rigoros bekämpfen. Nur wie ist die Frage! Vielleicht wird ja schon in der kommenden Woche ein QE3 verkündet. Das könnte zumindest kurzfristig für etwas Erleichterung an den Märkten sorgen. Nur ob es viel mehr als eine Korrektur im Abwärtstrend ist bleibt abzuwarten. Ich meine, dass wir uns mitten in einem Bärenmarkt befinden. Erst wenn der S&P 500 wieder über 1190 - 1200 Nachhaltig darüber geht ändere ich meine Meinung. Der DAX zeigt relative Schwäche zu den US-Indices und wird seinem Ruf als Put auf die Weltwirtschaft wieder gerecht. Die nächsten Ziele Richtung Süden sehe ich beim S&P 500 bei ca. 1040. Wo sich dann der DAX befindet bleibt abzuwarten. Ich schließe aktuell auch die 4500 nicht mehr aus. Mich überrascht nur das Tempo dieses Einbruches. Vor allem, wie es aussieht, gibt es kaum größere Erholungsphasen. Aber die werden wir auch noch sehen, denke ich.

Nun zum Euro: Ich bleibe meiner Meinung, dass der Euro unter den Blinden (EURO und USD) noch der Einäugige ist. Erstmals liest man in den Medien von den "Vereinigten Staaten von Europa" oder einer "Zentralisierung der Politik Europas". Die Märkte werden Europa nach meiner Meinung zu diesem Konstrukt zwingen. So wie ich denke, dass die Eurobonds kommen werden (müssen). Ungleichgewichte in der Verzinsung könnten durch eine europ. Ratingagentur, welche die einzelnen Staaten bewertet, umgangen werden. So müßten dann schwache Länder eben höhere Zinsen zahlen, als andere. Der Euro würde dann (zumindest kurzfristig) für Spekulanten uninteressanter, dafür aber für Investoren, allem voran den asiatischen, interessanter. Somit würde der Euro gestärkt und der USD geschwächt, was ja den Amerikaneren nicht wirklich unangenehm wäre. Der SFR und der YEN sind als Rand-Fluchtwährungen auch noch immer gesucht. Aber Vorsicht! Beide sind dezeit Interventionswährungen und jederzeit für Kurssprünge auch in die andere Richtung gut.

Gold befindet sich bereits in der Übertreibungsphase. Wie weit diese läuft ist nicht abzuschätzen. Wie Paniken nicht kalkulierbar sind, so sind das auch Übertreibungsphasen nicht. Sobald die Aktienmärkte "Unten" sind, könnte auch für Gold eine Korrekturphase eingeläutet werden. Noch ist es aber nicht so weit, zumindest gibt es aktuell keine Anzeichen dafür.

 


 

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