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» 07.08.2011 12:28: Bonitätsherabstufung der USA und mögliche Folgen

Ich habe bis jetzt (leider) schon ein paar Crashes miterlebt. Der schlimmste war der von 1987. Damals verlor der Dow innerhalb ein paar Tagen ca. 30-35%. Crashes dauern meist nur ein paar Tage. 1987 von DO - MO/DIE. Alleine am Montag verlor der Dow 22%!!! Ab dort wurden die Märkte mit Cash der FED geflutet und Handelsregulatorien gesetzt., d.h. Handelsaussetzung ab einem gewissen Verlustlevel usw. Das kann uns in den nächsten Tagen wieder blühen. In so einer Phase gibt es nur noch ein Motto: ALLES MUSS RAUS!  Fonds und Hedgefonds, welche auf Pump investieren müssen verkaufen. Viele bekommen Marginprobleme usw.  Da wird vor keiner Anlageklasse Halt gemacht und vor allem werden ALLE Charttechnischen Marken überrannt. Man weiß nicht, wo das Ende ist! Der1929er und der 1987 Crash wurde  am 4 Jahres GD (gleitender Durchschnitt)  gestoppt. Dieser ist im Dow aktuell bei ca. 10860 Punkten. Das glaube ich diesmal nicht. Das wäre vom Hoch "Nur" ein Minus von ca. 15%. Unter den aktuellen Voraussetzungen ist das meines Erachtens zu wenig. Was sind eigentlich die Folgen dieser Bonitätsherabstufung (meine Meinung):  

Die USA schlittert wieder in eine Rezession

Der USD verliert weiter (aber auch so massiv gegen den Euro?)

Die Zinsen in den USA steigen (sonst werden US-Anleihen nicht gekauft)  

In den Anleihen liegt die nächste große Gefahr. Hier haben wir in den letzten Tagen weiter fallende Renditen gesehen. Die Herabstufung trift den Anleihenmarkt komplett am falschen Fuß! So könnte zwar in den nächsten Tagen, falls wirklich ein Crashartiges Verhalten kommt, da noch etwas Ruhe herrschen, aber dann??? Wie verhalten sich China und Japan als größter Gläubiger der USA bei den Anleihen? Und, und, und.......  

Nochmals, wir befinden uns in einer absoluten Ausnahmesituation!!! Sowohl politische als auch Geldpolitische Interventionen können die Märkte wild Hin- und Herbewegen.   Dem DAX gebe ich in den kommeneden Tagen  ein Verlustpotential zwischen 500 und 1500 Punkten ausgehend vom Freitag.  Bis ev. eingegriffen wird, u/o. die Märkte sich ausgekotzt haben. Dann wird eine schnelle, genauso wilde Gegenbewegung erfolgen.

Kurzfristig  sollten in dieser Phase absolut keine Übernacht-Positionen gehalten werden und schon gar keine übers Wochenende. Zu große Interventionsgefahr in allen Märkten! "Normal" heißt es in so einer Situation Ruhe bewahren, kein falscher Aktionismus und warten bis etwas Ruhe einkehrt und vor allem die Charttechnik wieder Ihre ABSOLUTE Berechtigung hat. Diese hat sie zwar immer, aber aktuell sind einfach zuviele äußere Einflußfaktoren möglich. Obwohl dann wahrscheinlich im Nachhinein wieder alles erklärbar sein wird........ Vor allem aber sollte der Schutz des Kapitals oberstes Gebot sein!!!


 

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