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» 08.02.2009 20:30: Gold

Gold

Ein Markt von dem wir glauben, dass er derzeit nicht in den Himmel wachsen wird ist

Gold. Aus unserer Sicht sprechen einige Dinge dagegen, dass der Goldpreis in den

kommenden Wochen neue Höchstpreise wird erzielen können. Unsere Überlegungen

beruhen hier allerdings immer auf das Instrument des Futures mit all seinen

Besonderheiten und vor allem seiner zeitlich begrenzten Lebensdauer. Wer sich Gold als

physische Anlage in Form von Münzen oder Barren ins Depot legt, wird sicherlich andere

Überlegungen anstellen müssen. Schauen wir zuerst auf das saisonale Muster. In den

kommenden Monaten bekommt Gold aus dieser Sicht keine Unterstützung. Interessant

ist, dass dieses saisonale Muster in den vergangenen Jahren trotz des Bullenmarktes in

dem sich Gold zweifellos immer noch befindet, eine hohe Trefferquote aufwies. Wer also

in den letzten Jahren Gold kaufen wollte, war immer gut beraten dies in einer Phase mit

saisonaler Unterstützung zu tun. Die Monate September/Oktober erwiesen sich dabei

immer als bessere Kaufzeitpunkte als das Frühjahr. Eine Ausnahme bildet dabei das Jahr

2006 als aufgrund der damals neu geschaffenen ETFs auf Gold und vor allem Silber ein

enormer Run auf das gelbe Metall einsetzte.

Die Commercials haben in den letzten Wochen in die steigenden Preise hinein über 100k

Shortpositionen eröffnet und besitzen aktuell mit 177k Shortkontrakten keine Position

aus der man heraus einen starken Anstieg im Gold erwarten sollte.

Sowohl das kurzfristige als auch das langfristige Sentiment bewegt sich mittlerweile

ebenfalls schon wieder in Regionen aus denen heraus es schwer werden dürfte noch viele

neue Käufer zu generieren.

Im Chart (zur besseren Darstellung haben wir hier einen Endloskontrakt gewählt) sieht

man, dass Gold kurz vor dem Eintritt in eine massive Widerstandszone ist. Diese sollten

nicht leicht zu überwinden sein.

In den Tagescharts haben sich vereinzelte Divergenzen gebildet, welche ebenfalls zur

Vorsicht mahnen, wobei aktuell keine Verkaufssignale vorliegen. Wir gehen nicht

davon aus, dass Gold in den kommenden Wochen drastisch nach unten fallen wird,

dennoch sollten wir die Signale nicht unbeachtet lassen. Eine Rallye an den

Aktienmärkten könnte einiges an Geld aus dem sicheren Hafen Gold abwandern lassen

und die Preise unter Druck bringen. Ein nochmaliger Einbruch bei den Aktien dagegen,

könnte Gold unter Umständen den Schwung verleihen, an die alten Hochs heranzulaufen.

Nicht außer acht lassen sollte man auch den Gedanken, dass Gold im Falle der

Fortsetzung der deflationären Tendenzen letztendlich auch leiden könnte. Wir halten

daher momentan abgesicherte Optionsstrategien welche auf das Handeln innerhalb einer

Range abzielen am aussichtsreichsten.

Quelle: Pit Trader


 

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