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» 02.07.2008 20:32: Eine kurzer Blick auf die Deutsche Bank

von Tom Firley

Eine kurzer Blick auf die Deutsche Bank

Wie heute morgen im Investors Daily Update bereits erwähnt, ist die Deutsche Bank-Aktie auf demselben Niveau wie im Herbst 2003. Was aber viel schlimmer ist, macht der folgende langfristige Wochenchart deutlich:

DEutsche Bank Chart langfristig

Die Aktie ist nicht nur auf dem Niveau vom Herbst 2003, sondern auch vom Sommer 2002, vom Sommer 1999, vom Herb 2001 und Herbst 1997. Sie sehen die Zeitpunkte jeweils rot eingekreist. Ein Horror für jeden Langfristanleger, der seine Gewinne nicht abgesichert hat.

Schauen Sie aber auch einmal auf die rote Kurve. Diese Kurve ist der 52-Wochen-GD, der also in etwa einen Jahresdurchschnitt widerspiegelt. Mit Einsatz dieses GDs und etwas Charttechnik hätten Sie zumindest bessere Ergebnisse erzielen können als mit einer Buy-and-10-Jahre-Schlaf-Strategie. Sie sehen auch im Chart, dass sich die Deutsche-Bank-Aktie nach vielen heftigen Kursrutschen wieder ebenso kräftig erholen konnte.

Schauen wir uns noch den kürzerfristigen Chart an.

Deutsche Bank Chart

Da lacht das Charttechnik-Herz - ein wunderschöner Abwärtstrend-Kanal, der kürzlich noch kräftig unterboten wurde

+++ Kurz eine Unterbrechung für Nachrichten: +++

Heute konnte die Deutsche Bank mit einer überraschenden Gewinnankündigung die Finanzkrise etwas entschärfen. Der Branchenprimus teilte heute mit, sie rechne „auf der Grundlage ihrer gegenwärtigen Erwartungen" mit schwarzen Zahlen für das zweite Quartal.

Na super. Endlich mal was Positives. Natürlich wurde die „Grundlage der gegenwärtigen Erwartungen" ausgerechnet nach dem heftigen Kursverfall der letzten Tage bewusst und nicht etwa vorher. Klar, so ein Zahlenwust muss ja erst einmal bewältigt werdenWir dürfen also in der Tat gespannt sein, wie schwarz die Zahlen für das zweite Quartal wirklich sein werden

Bankriese in der Krise

Aber wie gesagt: Der gestrauchelte Bankriese (in der Krise) ist für mittelfristige Anleger vielleicht eine Sünde wert, wenn die Charttechnik es zulässt. Und eigentlich ist dies erst der Fall, wenn die obere Linie des Abwärtstrends und/oder der 256-Tage-GD (ebenso ein Jahresdurchschnitt) nach oben durchbrochen wird. Und falls dies dann tatsächlich der Fall sein sollte:

Sie sind mit keiner Aktie verheiratet. Deutsche Bank-Aktien würde ich dann knallhart mit einem Trailing Stopps absichern oder mir je nach Marktlage ein Kursziel (was ja dann logischerweise meiner erwünschten Rendite entspricht) setzen.

Viel Erfolg an der Börse

Tom Firley

PS: Ganz wagemutige Geister orientieren sich bei der Deutschen Bank-Aktie am schwachen Widerstand bei 62 Euro (rot gestrichelt im Chart). Damit wäre auch dann der Stopp klar, nämlich beim jünsten Tief bei 52 Euro


 

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