Beurteilung der Bonität und Klassifizierung von Emittenten auf der Grundlage einheitlicher Bewertungskriterien. Das Rating erfolgt von unabhängigen Agenturen. Zu den international bekanntesten zählen „Standard & Poor's" und „Moody's". Die Klassifizierungsskalen beider Agenturen umfassen 16 Bewertungsklassen („AAA" als Hinweis für die beste Bonität bis hin zu „D" als Merkmal für die schlechteste Bonität mit hohem Ausfallrisiko). So besitzt eine Anleihe mit einem Toprating praktisch kein Ausfallrisiko, während mit zunehmender Risikoklassifizierung eine solche Möglichkeit nicht ausgeschlossen werden kann. Anleihen mit der schlechtesten Bonität und dem höchsten Ausfallrisiko sind hochspekulativ und eignen sich nicht für Investmentzwecke. Die Anleihenrenditen werden durch das Rating maßgeblich beeinflusst. So werden für Anleihen mit erstklassiger Bonität deutlich geringere Renditen gezahlt als für solche mit hohem Ausfallrisiko.

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